Alles was einem manchmal durch den Kopf oder sonstige Organe geht. Vornehmlich nachts, manchmal auch tagsüber.

Donnerstag, April 09, 2020

Ich bin dann mal im Heimbüro

Warum klingt das Wort Heimbüro in unseren Ohren so seltsam fremd oder sogar altmodisch, während das Homeoffice wie selbstversändlich von der Zunge geht? Vielleicht hängt das mit unserer deutschen Angewohnheit der "linguistic submissiveness" zusammen? Wird zumindest oft behauptet. Auch dass die London Times diesen Begriff verwendetete für diese unsere Angewohnheit uns sprachlich an das englische anzubiedern und dafür belächelt werden. Und zwar 1960 (sic!). Die "linguistic submissiveness" taugt also nicht so wirklich, warum wir lieber Homeoffice machen anstatt Heimbüro. Das Thema "linguistic submissiveness"wurde hier eingehender beschrieben: Fragliche Unterwürfigkeit.

Da bleibe ich lieber umgekehrt beim Begriff Germanizismus, wo es deutsche Begriffe in andere Sparachen geschafft haben.

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